in
Server-Administration und Verwaltung Moin,
die Erklärung muss ich doch mal korrigieren :-)
Die Zahlen beim chmod haben nichts mit dem
Zweiersystem, sondern mit dem Oktalsystem zu tun. Jede Ziffer steht für eine Berechtigungsklasse in der (richtig angemerkt) Reihenfolge \user\, \group\ und \other\. Jede einzelne Berechtigung setzt sich zusammen aus (in dieser Reihenfolge) \read\, \write\, \execute\. read=4, write=2, execute=1. Was ich haben will, wird addiert und ergibt eine Oktalzahl. Z.B. lesen und ausführen: 4+1=5. So gesehen ist das mit dem Dualsystem nicht ganz verkehrt.
Allerdings:
Wieso das? Das ist Nonsense. Benutzen kann man alle Kombinationen von 0-7.
Wenn ich chmod 000 mache, dann sehen die Berechtigungen so aus: ----------
Wenn ich chmod 123 mache, sieht das so aus: ---x-w--wx
Eigentlich gibt es keinen Standard. Wenn man nichts über \user\, \group\ und \other\ auf dem System weiss, dann sollte man HTML-Dateien die Rechte 666 geben (-rw-rw-rw-), Verzeichnisse sollten dann 777 (drwxrwxrwx) haben und ausführbare Dateien (CGI-Scripte z.B.) ebenfalls 777.
Man kann das aber auch einschränken, wenn man weiss, unter welchem User und welcher group der Web-Server läuft.
Auf einer normalen Linux-Konfiguration sieht das meist so aus, dass der Apache unter User \wwwrun\ läuft, und Gruppe \nogroup\. Wenn die Web-Dateien jetzt dem User \meinuser\ gehören, der in der Gruppe \users\ ist, dann greift Apache mit der Berechtigung für \other\ auf die Dateien zu, für \other\ müssen also Leseberechtigungen und evtl. Ausführberechtigungen eingestellt werden. Schreibberechtigungen werden nur benötigt, wo Dateien in Verzeichnissen geschrieben werden sollen.
Sind die Dateien aber vom user \meinuser\ m...